Unsere Route durch Namibia

Namibia – nach unserer ersten Safari in Kenia zog es uns erneut nach Afrika. Wir wollten ein weiteres Mal die atemberaubende Tierwelt erleben. Das hier ist unsere Route durch Namibia.

Unsere Route durch Namibia

Knapp zwei Wochen bevor es losging, fiel unsere Entscheidung. Es geht für zwei Wochen durch das südafrikanische Land – auf der Suche nach den restlichen Tieren der Big 5, wunderschönen Landschaften, Freiheit und unvergesslichen Erlebnissen.  

Tag 1 – 2: Flug von Frankfurt nach Windhoek

Im September war es soweit. Nach zweiwöchiger intensiver Planung stand unsere Route fest. Mit Vorfreude ging es mit dem Flieger von Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.  

Nach einem angenehmen Flug landeten wir in Windhoek. Den ersten Tag verbrachten wir größtenteils mit organisatorischem Kram. Trotzdem blieb auch etwas Zeit für Sightseeing in der Hauptstadt Namibias, in der über 300.000 Menschen wohnen.  

Unsere Unterkunft in Windhoek findet ihr hier.  

 

Tag 3 – 6: Atemberaubende Tierwelt im Etosha-Nationalpark  

Gleich am Anfang unserer Reise stand unser großes Highlight an – der Etosha Nationalpark. Wir freuten uns am meisten auf die unvergleichbare Tierwelt Afrikas und hofften auf neue Tierbeobachtungen und einzigartige Fotomotive.  

Am frühen Morgen ging es mit unserem Toyota-SUV und Hitradio Namibia in Richtung Etosha-Nationalpark. Trotz über 400 Kilometer Strecke in ca. 6 Stunden kamen wir schon kurz nach Mittag in unserem Camp an.

Eingang zum Etosha Nationalpark in Namibia

An dieser Stelle nur soviel: Wir schliefen auf tollen Campingplätzen und sahen zahlreiche afrikanische Tiere. Unter anderem waren wir allein mit zehn Löwen und trafen auf eine riesige Zebra-Herde (wobei riesig noch leicht untertrieben ist – Zebras, soweit das Auge reicht).

Auf jeden Fall können wir euch den Etosha Nationalpark in Namibia wärmstens empfehlen. Als Selbstfahrer haben wir aufgrund zahlreicher gut ausgeschildeter Wasserlöcher eine Vielzahl an Tieren gesehen. Darüber hinaus war der Etosha zu unserer Reisezeit im September nicht überfüllt.

Wer mehr über unsere Unterkünfte und die Tierbeobachtungen im Etosha erfahren möchte, kann auf unserem Etosha-Beitrag vorbeischauen.  

 

Tag 7 – 8: Die Spitzkoppe – einsames Camping und tolle Gebirgslandschaft  

Nach dem Aufenthalt im Etosha-Nationalpark freuten wir uns auf die Spitzkoppe. Die Spitzkoppe ist ein Gebirge, vielmehr ein kleiner Inselberg, mit einer Höhe von bis zu 700 Metern. Doch nicht die Größe ist es, die die Spitzkoppe zu einem der Highlights in Namibia macht.  

Wanderung an der Spitzkoppe

Das kleine Gebirge begeistert mit seiner außergewöhnlichen Form und wird von einigen Reisenden als das Matterhorn von Namibia bezeichnet.  

Vor allem der einsame Camping-Platz sorgte für einen besonderen Aufenthalt inmitten des Gebirges. Keine anderen Menschen weit und breit – nur wir, unser Zelt, der Toyota, viele Klippschliefer sowie ein Himmel mit abertausenden Sternen.  

Unser Campingplatz an der Spitzkoppe

Mehr über den Aufenthalt an der Spitzkoppe gibt es hier.  

 

Tag 8 – 9: Swakopmund und Kajaken bei Walvis Bay  

Bei unserer Reise nach Namibia wollten wir in den zwei Wochen möglichst viel erleben. Nach der aufregenden Tierwelt und dem idyllischen Gebirge ging es in das historische Swakopmund. Denn auch das eher städtische Leben wollten wir kennenlernen.

Die Promenade in Swakopmund

Swakopmund hat eine bewegte Geschichte, die auch und gerade von Deutschland maßgeblich beeinflusst wurde. Insgesamt verbrachten wir zwei Tage in Swakopmund und Umgebung.   

Am zweiten Tag unternahmen wir einen Ausflug ins nahe gelegene Walvis Bay. Dies gehört bis heute zu den tollsten Erlebnissen auf unseren Reisen durch die Welt. Denn dort paddelten wir mit dem Kajak quer durch eine riesige Robbenkolonie. Verspielte Robben und kaum Menschen – es hätte nicht schöner sein können (nur noch länger).

Mehr Infos über unsere Unterkunft, unsere Erlebnisse in Swakopmund und insbesondere dem atemberaubenden Kajak-Ausflug zu den tausenden Robben findet ihr in diesem Beitrag. 

 

Tag 10 – 11: Die Dünen rund um Sossusvlei  

Lange haben wir überlegt, ob wir die Dünen rund um Sossusvlei in unsere Route integrieren. Denn die Zeit für Namibia war knapp – und der Weg von Swakopmund nach Sossusvlei weit. Letztendlich entschieden wir uns trotzdem dazu, dass wir auch Sossusvlei einen Besuch abstatteten.

Die Dünen rund um Sossusvlei

Und bereut haben wir es nicht…. Nichtsdestotrotz hätten wir gerne mehr Zeit bei den Dünen und in der schönen Umgebung wie dem Naukluft Nationalpark gehabt. Naja – beim nächsten Mal. Denn es gibt für uns zahlreiche Gründe, warum wir Namibia erneut einen Besuch abstatten werden…. 

 

Tag 12 – 13: Zurück nach Windhoek und Rückflug nach Deutschland

Die Rückfahrt nach Windhoek

Für unsere Reise nach Namibia hatten wir leider nur zwei Wochen. Nichtsdestotrotz war es für uns möglich, in zwei Wochen einen ersten Eindruck von Namibia zu bekommen. Und dieser Eindruck hat uns umgehauen.  

Doch nach unserem kurzen Aufenthalt bei den Dünen von Sossusvlei, ging es zurück nach Windhoek. Die lange Fahrt (ca. 7 Stunden) hatte es in sich. Die Pisten waren nicht die Besten und der erste Steinschlag ließ auch nicht lange auf sich warten.  

Schließt also auf jeden Fall eine Zusatzversicherung über Glas, Reifen etc. bei der Buchung eures Mietwagens ab! Denn diese benötigt ihr in Namibia zwingend. Tipps für die Buchung des Mietwagens und die sonstige Planung eines Trips nach Namibia gibt es übrigens an anderer Stelle.  

Nach sieben Stunden Fahrt kamen wir mittags in Windhoek an. Den letzten Tag verbrachten wir in unserem Hotel am Pool und entspannten ein wenig nach den erlebnisreichen, aber anstrengenden Tagen. Unsere Campingausrüstung brachten wir zurück und wir versuchten unser Gepäck, noch etwas vom Staub zu befreien. Vergeblich! Denn Staub gibt es in Namibia einfach überall.

Die Rückreise nach Deutschland

Nach einer unruhigen Nacht – unser Bungalow stand direkt an einer viel befahrenen Straße – ging es am frühen Morgen Richtung Airport. Schon nach wenigen Metern platzte unser Reifen. Dank der schnellen Hilfe von mehreren Afrikanern war dieser schnell gewechselt und es ging weiter zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietwagens verlief unproblematisch und die entstandenen Schäden bekamen wir in Deutschland schnell zurückerstattet.  

Nach einem etwa zehnstündigen Flug mit Condor kamen wir in Frankfurt an. Bei Condor gibt es mittlerweile fast gar nichts mehr inklusive. Es gibt wenig Essen, kaum Getränke und für Filme muss extra bezahlt werden. Dies war mit Air Namibia anders und besser. Bei unseren Langstreckenflügen haben uns mittlerweile des Öfteren Airlines positiv überrascht, bei welchen der Ruf nicht unbedingt der Beste ist. Zu gegebener Zeit schreiben mir mal einen Beitrag über unsere Lieblingsfluggesellschaften.  

Und wieder mal endete unsere Reise in Frankfurt am Main … doch die Nächste soll nicht lange auf sich warten lassen … 🙂

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