Windhoek – Tipps für die Hauptstadt Namibias

Windhoek - Hauptstadt Namibias

Die Ankunft am Flughafen in Windhoek  

Am Anfang von fast jeder Namibia-Reise steht die Hauptstadt Windhoek – so auch bei uns. Denn dort befindet sich der Hosea Kutako International Airport. Viele internationale Fluggesellschaften fliegen den Flughafen Windhoeks an.

Bereits im Voraus haben wir uns einen SUV gebucht. Die verschiedenen Mietwagenanbieter haben ihre Büros teilweise im und größtenteils direkt vor dem Flughafen. Also hat es nicht viel Zeit in Anspruch genommen, unseren motorisierten Begleiter für die nächste Zeit abzuholen.

SUV Toyota für den Roadtrip durch Namibia
Unser Toyota „Mr. Big“

Wir haben unseren SUV bei Hertz gebucht. Für insgesamt 12 Tage bezahlten wir für einen SUV von Toyota 542 Euro. Dazu buchten wir noch eine Versicherung, die die Selbstbeteiligung im Schadensfall ausschließt. Für 50 Euro bietet die Allianz einen solchen Selbstbeteiligungs-Ausschluss . Ihr könnt eine solche Versicherung ohne Probleme direkt beim Vergleichsportal Check24 hinzu buchen. Bei uns hat sich die zusätzliche Versicherung definitiv gelohnt.

Ob ein SUV oder sogar Kleinwagen ausreicht oder ihr doch einen Geländewagen braucht, erfahrt ihr bei den weiteren Tipps zur Planung einer Namibia Reise.  

 

Unsere Unterkunft in Windhoek

Nachdem wir also unseren Mietwagen abgeholt haben, ging es los. Endlich wieder ein Roadtrip. Und das noch in Namibia. Einem Land mit endloser Weite und einer atemberaubenden Tierwelt.  

Schon der Weg vom Flughafen in die Stadt, ließ uns die Schönheit Namibias erahnen. Die Landschaft sorgte sofort für Begeisterung und unsere Vorfreude auf die nächsten Tage stieg ins Unermessliche.  

Doch erst einmal checkten wir für eine Nacht in unsere Unterkunft ein. Den ersten Tag in Namibia und Windhoek wollten wir nutzen, um sämtliche Vorbereitungen zu treffen, die ein Roadtrip inklusive Camping erfordert.  

Wir übernachteten im Apartment Fritsche Street. Bereits vor der üblichen Check-In Zeit kamen wir an der Unterkunft an und konnten überraschenderweise bereits in unser Zimmer. Wie die meisten Unterkünfte in Namibia ist auch dieses Appartement von einer hohen Mauer umgeben. Wir haben uns stets sicher gefühlt. Unser Zimmer mitsamt Küchenzeile und Utensilien war komfortabel, groß und sauber -> Wohlfühlfaktor garantiert!

Fritsche Street Apartment

 

Unterwegs zum Camping-Verleih

Anschließend fuhren wir los, um unsere Camping-Ausrüstung abzuholen. Ein Zelt hatten wir uns aus Deutschland mitgebracht. Als Camping-Neulinge war es uns wichtig, mit dem Auf- und Abbau des Zeltes bereits vertraut zu sein. Unsere gesamte Ausrüstung buchten wir über den Verleih Camping Hire Namibia.  

Die Konversation im Vorfeld erfolgte freundlich und auf Deutsch. Am besagten Tag konnten wir all unsere gebuchten Campingartikel abholen. Dies waren unter anderem ein Gaskocher, Küchenutensilien, Campingstühle und -tisch sowie Feldmatratzen und Kopfkissen. Wenn ihr einmal in Namibia seid und eine Camping-Ausrüstung leihen wollt, können wir auch Camping Hire wärmstens empfehlen. All die geliehenen Sachen waren in einem guten Zustand und das gesamte Procedere klappte einwandfrei.  

 

Einkaufen in Windhoek

Anschließend erledigten wir unseren Einkauf für die nächsten Tage. Wir fuhren zum Maerua Spar in Windhoek, der ein vielfältiges Angebot bietet. Mit ein bisschen Geschick war es für uns auch in einem sehr fleischlastigen Land wie Namibia möglich, abwechslungsreiches vegetarisches Essen zu bekommen. Inzwischen ernähren wir uns vegan – auch dies ist problemlos möglich, wenn man keine allzu hohen Ansprüche hat. Essen, Getränke und Hygieneartikel – all das bekamen wir im Superspar. Der Einkaufswagen war voll und unser SUV anschließend auch. Die Vorbereitungen für unseren Roadtrip durch Namibia waren abgeschlossen. Die Vorfreude konnte nicht größer sein.

Unser Einkauf für den Roadtrip
Verpflegung für die nächsten Tage 🙂

 

Sehenswürdigkeiten in Windhoek  

Da für uns Windhoek lediglich der Ausgangspunkt unseres Roadtrips war, haben wir kein großes Sightseeing eingeplant. Allerdings klappte die Abholung des Mietwagens und Camping-Zubehörs sowie unser Einkauf überaus schnell. Somit hatten wir noch ein wenig Zeit, die Stadt zu erkunden.  

Doch was bietet Windhoek seinen Besuchern?

Die Christuskirche  

Die Christuskirche in Windhoek
Christuskirche in Windhoek

Das Wahrzeichen Windhoeks ist deutschen Ursprungs. Die schöne Kirche wurde erst 1907 errichtet und soll den Frieden zwischen den deutschen Kolonialisten und der Bevölkerung Namibias symbolisieren. Die Kirche ist sehr schön und ein tolles Fotomotiv. Wir spazierten von einer der Hauptstraßen den kleinen Berg hoch und konnten die Christuskirche schon von Weitem bewundern. 

Wenn ihr einen Aufenthalt in Windhoek einplant, solltet ihr euch die Christuskirche anschauen. Unserer Meinung nach ist die Kirche das schönste Gebäude in ganz Windhoek – zumindest von denen, die wir gesehen haben.  

 

Die St.-Marien-Kathedrale

Die St.-Marien-Kathedrale in Windhoek ist das wichtigste Gebäude der römisch-katholischen Kirche in Namibia. Die Kirche wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und 1931 erweitert.


Wir sind bei einem Spaziergang durch Zufall auf das schöne Gebäude gestoßen. Rund um die Kirche findet ihr zudem schöne Wandmalereien. Falls ihr also in der Nähe seid, ist dieser Platz einen Besuch wert.

 

Das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum  

Wenn ihr vor der Christuskirche steht und euch leicht nach rechts dreht, seht ihr ein prächtiges Bauwerk. Dies ist das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum, das aufgrund der gläsernen Fassade nicht zu übersehen ist. Wir haben uns das Museum nicht angeschaut. An unserem ersten Tag direkt nach dem Flug und ohne viel Schlaf waren wir zu kaputt, um durch ein Museum zu schlendern. Vielmehr haben wir uns als nächstes in ein nahe gelegenes Café gesetzt und die Sonne genossen.  

Wer allerdings mehr über die Geschichte Namibias und den Unabhängigkeitskampf erfahren will, kann sich das Museum anschauen. Der Eintritt ist übrigens kostenfrei, sodass sich das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum auch für einen schnellen Besuch eignet.  

 

Der Heldenacker  

Etwas außerhalb der Stadt liegt der Heldenacker. Dies ist ein Denkmal, das dem Freiheitskampf der Bevölkerung Namibias gewidmet ist. Rund um das Denkmal befinden sich eine Menge an Grabstätten von berühmten Menschen aus Namibia. Darüber hinaus steht die Statue des unbekannten Soldaten für all diejenigen, die ihr Leben im Kampf für die Unabhängigkeit ließen.

 

Die Katutura Townships  

Eine weitere Möglichkeit für euren Aufenthalt in Windhoek ist ein Besuch der Townships Katutura, die außerhalb Windhoeks liegen. Die Townships entstanden während der südamerikanischen Apartheid und stehen noch heute als ein starker Kontrast zum städtischen Leben in Windhoek.  

Wir waren nicht in den Townships und wüssten auch nicht, ob wir dies machen würden. Irgendwie ist es dann doch ein komisches Gefühl, eine Tour durch ärmere Gegenden zu machen und den Menschen bei ihrem täglichen Kampf zuzuschauen. Allerdings gibt es mittlerweile einige soziale Projekte, die das Leben in den Townships verbessern. Vielleicht gibt es ja auch Touren von Bewohnern der Townships, mit denen ihr selbst dazu beitragen könnt, dass sich das Leben dort verbessert.  

Die Katutura Townships in Windhoek
Die Katutura-Townships

Da wir uns nur die Christuskirche in Windhoek angeschaut haben, können wir über die anderen Sehenswürdigkeiten nicht viel sagen. Die unterschiedlichen Orte sollten allerdings reichen, um einen eindrucksvollen Tag in Windhoek zu verbringen. Mehr Zeit braucht ihr für die Hauptstadt Namibias nicht einplanen. Denn dafür bietet Namibia in anderen Regionen deutlich mehr. Nutzt die Zeit also lieber für den Etosha-Nationalpark, die Spitzkoppe und vieles mehr.

 

Joe’s Beer House  

Zu guter Letzt gibt es noch eine Restaurant-Empfehlung. Ein Geheimtipp ist diese wahrlich nicht mehr. Denn Joe’s Beer House ist wohl das bekannteste Restaurant in Windhoek und steht nahezu in jedem Reiseführer – und das zu Recht.  

Joe's Beer House in Windhoek

Denn das Restaurant ist mit alten Gegenständen zu einem Ort der abstrakten Kunst geworden, an dem die Liebe zum Detail allgegenwärtig ist. Wer im Restaurant auch etwas essen möchte, sollte sich bewusst sein, dass es dort fast nur Fleisch gibt. Zum Zeitpunkt unserer Reise haben wir uns noch vegetarisch ernährt – wir hatten sage und schreibe zwei Gerichte zur Auswahl, die wir dann auch beide bestellt haben.  

Hätten wir uns damals schon, wie heute, vegan ernährt, wäre die Auswahl noch eingeschränkter. Wenn wir uns richtig an die Speisekarte erinnern, könnten wir nur noch die Potato Wedges mit Ketchup essen. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch in Joe’s Beer House. Denn wer dort nichts essen möchte, kann sich einfach mit einem kühlen Bier an die Bar setzen und das außergewöhnliche Ambiente genießen.

Joe's Beerhouse in Windhoek

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