Info’s & Highlights Kuala Lumpur – Malaysia

Nachdem unsere Entscheidung feststand, dass wir auf Weltreise gehen, beschäftigte uns lange eine Frage: „Wo fangen wir an?“ – Es gibt einfach so viele wundervolle Ziele. Letztendlich haben wir einfach nach dem günstigsten Flug gesucht und dabei ein wenig das Klima berücksichtigt. „Schwuppdiwupp“ fiel unsere Wahl auf Kuala Lumpur. Kuala Lumpur ist die Hauptstadt Malaysias und bedeutet übersetzt „schlammige Flussmündung“. Mit einer Zahl von über 1,5 Millionen Einwohner ist die Stadt multikulturell geprägt. Sowohl islamische Moscheen als auch buddhistische und chinesische Tempel gehören zu den Highlights in Kuala Lumpur. Darüber hinaus ist Kuala Lumpur ein Ort der Kontraste. Wir sahen viele arme und kranke Menschen und im nächsten Moment blickten wir auf die einzigartige, moderne Skyline.

Kuala Lumpur ist eine Stadt, die viel zu bieten hat – wie wir unseren Aufenthalt gestaltet haben und was wir alles unternommen haben, erfahrt ihr im Folgenden.

Klimatabelle für Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur ist es ganzjährig heiß, die Temperaturen fallen tagsüber selten unter 30°C und auch nachts beträgt die Temperatur nahezu immer 20°C. Am wenigsten regnet es im Jan/Feb und Juni/Juli. Den meisten Niederschlag gibt es im April und Nov/Dez. Wir waren im November in Kuala Lumpur und hatten die meiste Zeit strahlend blauen Himmel. Ab und zu hat es sich zugezogen und es strich ein erfrischender Wind durch die Stadt. Wirklich geregnet hat es innerhalb unserer 7 Tage vielleicht zwei- oder dreimal. Erfahrungsgemäß kann dies wohl aber auch ganz anders aussehen – es kann somit vorkommen, dass es die ganze Woche durch regnet. Im Wetter steckt man nun mal nicht drin ;-).

 

MonatJFMAMJJASOND
Tagestemperatur323333333333333232323232
Niederschlag (Tage pro Monat)111015171511101214191813

 

Anreise

Vor unserem Abflug hieß es dann noch „Nerven bewahren“. Da wir einen Direktflug von Frankfurt aus über Condor mit Thomas Cook gebucht hatten, waren wir bis zum Schluss gar nicht mehr sicher, ob wir auch wirklich an dem Tag abheben werden. Doch zu unserer Zufriedenheit übernahm Condor unseren 12-stündigen Flug selber.

Kuala Lumpur Flug

Als wir am Flughafen in Kuala Lumpur ankamen, verlief alles soweit reibungslos. Bis zu einem dreimonatigen Aufenthalt ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum nötig, allerdings kann ein Rück- oder Weiterreiseticket verlangt werden. Somit hatten auch wir unseren Flug nach Kambodscha schon in der Tasche – wollte natürlich niemand sehen – aber sicher ist sicher.

Nachdem wir unseren Stempel im Pass und unsere Rücksäcke wieder auf dem Buckel hatten, konnten wir uns entscheiden:

„Wie kommen wir zur Unterkunft?“ Zwischen Flughafen und Zentrum liegen nämlich ca. 70km.

 

Transfer vom Flughafen in das Zentrum KL

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um vom Flughafen in das Zentrum bzw. zur Unterkunft in Kuala Lumpur zu gelangen. Wir haben uns für die günstigste Variante entschieden: Den Bus – und wir würden es immer wieder so machen.

 

Möglichkeit 1 – Klia Ekspres: 

  • Gut zu finden (ab den Arrivals ausgeschildert)
  • Kommt im 20 Minuten Takt
  • Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof (KL Sentral) ca. 28 Minuten
  • Von dort aus weiter mit dem Taxi oder der Bahn zur Unterkunft
  • Preis pro Person (KLIA – KL Sentral): 55 RM – das sind ca. 12 Euro

Möglichkeit 2 – Taxi:

  • Vor dem Terminal befinden sich die Taxistände
  • Fahrzeit: je nach Verkehrslage ca. 45 Minuten in das Zentrum
  • Preis: um die 100 RM – das sind ca. 20 Euro

Möglichkeit 3 – Airport Coaches (Bus):

  • Gut zu finden (ab den Arrivals ausgeschildert)
  • Befinden sich in der untersten Etage des Flughafens
  • Am Ticketcounter Busticket erhältlich
  • Fährt alle 30 Minuten in das Stadtzentrum (KL Sentral)
  • Fahrzeit: ca. 1 Stunde
  • Preis pro Person: 15 RM – das sind ca. 3 Euro
  • Unser Gepäck konnte im Gepäckfach verstaut werden
  • Gemütliche Sitze, die zum Einschlafen verleiten
  • WLAN verfügbar

 

 

Unser Fazit zur Anreise

Wir haben viele schlechte Erfahrungsberichte über die Busfahrt in das Zentrum gelesen, da es mit dem Gepäck schwierig sei und die Busse wenig komfortabel wären.

Jedoch wurden wir vom Gegenteil überzeugt :-)! Bei den Gates für die Busse war alles perfekt organisiert und unser Bus ist überpünktlich abgefahren. Der Fahrstil war absolut sicher und die weichen Sitze in Schräglage haben uns direkt ins Land der Träume fallen lassen.

In der KL Sentral Station angekommen, gönnten wir uns bei Starbucks erstmal einen aufpäppelnden Kaffee bis es dann weiter zur Bahn ging.

Mit Hilfe von einem gut verständlichen Streckenplan kauften wir uns Tickets für die KTM Bahn bis nahezu unserer Unterkunft nach „Putra“. Pro Person zahlten wir hierfür gerade mal 2 RM, das sind ca. 0,50 Euro pro Person.

Wir würden es immer wieder so machen. der Transfer war günstig und durchaus komfortabel., letztendlich sind wir sicher an unserer Unterkunft angekommen.

 

Unsere Unterkunft

Gebucht haben wir unser Appartment in den Regalia Suites über Airbnb – hierfür einmal den Link. Dabei hat mal wieder alles einwandfrei funktioniert. Der Self-Check-In verlief unkompliziert und schnell. Unsere Unterkunft für die nächsten Tage gefiel uns auf den ersten Blick!

 

Das Appartement

Das liebevoll und modern eingerichtete Appartment konnte uns nach den schweren Abschieden von Familie & Freunden doch ein kleines „Zu-Hause-Gefühl“ vermitteln. Einziger Makel: Trotz achtem Stock verwandelte sich nachts die Straße vor dem Komplex zu einer Formel 1 Bahn, zumindest ähnelte sich die Geräuschkulisse. Zeitweise hatte ich das Gefühl mit der Matratze mittendrin zu sein. Neben dem tief schlummernden Daniel bekam ich die ersten Nächte kein Auge zu, da trug wahrscheinlich auch ein kleiner Jetlag zu bei. Nachdem ich mich dann letztendlich für Ohropax entschieden habe, gelang es mir auch nachts ein wenig die Augen zu schließen.

Unterkunft in Kuala Lumpur Highlights

 

Die Regalia Suites

Der Hotelkomplex besitzt ein kleines Fitnessstudio, mit mäßig guten Geräten – für ein kleines Morgenworkout doch völlig ausreichend. Wenn man sich nicht zu warm anzieht! Außerdem gibt es zwei kleine Shops , kleinere Cafés, Waschmöglichkeiten und last but not least – zwei Außenpools.

Darunter eines unserer Highlights in Kuala Lumpur: Der Infinity Pool im 37. Stockwerk. Ein schönerer Ausblick auf die Skyline ist unserer Meinung nach gar nicht mehr möglich. Schon am hellen Tag ist der Ausblick einzigartig. Darüber hinaus ist es einfach traumhaft schön, wenn nachts die Lichter funkeln und das Nachtleben Kuala Lumpurs erwacht! Eine kleine Bar lädt zu kühlen und auch bezahlbaren Getränken ein und verzaubert mit Musik.

Zudem liegt die Putra Mall nur wenige Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt – dort konnten wir die wichtigsten Einkäufe erledigen. Genauso liegt der Putra Bahnhof, dessen KTM Bahn direkt ins Zentrum und zu den Batu Caves fährt, direkt vor der Haustür.

Unser Apartment kostet pro Nacht ca. 30 Euro – ein super Preisleistungsverhältnis!

Letztendlich würden wir immer wieder kommen – dann halt direkt mit Ohropax :-).

 

Von A nach B – Fortbewegung in Kuala Lumpur

Gar nicht so einfach… Da wir am liebsten auf unseren 4 Beinen unterwegs sind, haben wir uns das auch in der malaysischen Hauptstadt vorgenommen. Doch die großen, mehrspurigen und vielbefahrenen Straßen verursachten den ein oder anderen Umweg auf der Suche nach den Highlights in Kuala Lumpur.

Daraus resultierte, dass wir uns bei längeren Strecken doch für die günstige KTM Bahn entschieden haben, die je Strecke zwischen 2-4 RM pro Person gekostet hat.

Da die Bahn in relativ großen Abständen fährt, ist es schlauer, zu Beginn den Plan zu fotografieren und nicht wie wir jedes Mal 40 Minuten zu früh am Bahnhof zu stehen.

Schließlich haben wir doch manchmal das Taxi genutzt. Die Anfahrt kostet 3 RM. Zu den Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Petronas Towers haben wir um die 8 RM gezahlt – das sind nicht einmal 2 Euro. Handeln ist wie auch in den meisten asiatischen Ländern Gang und Gäbe. Am besten ist es, einfach auf das Taximeter zu bestehen, dann macht man normalerweise nichts falsch. Aber Achtung! Schließlich sind die blauen Taxen zwar durchaus komfortabler, die Fahrer nehmen zur Anfahrt allerdings direkt 6 RM. Diese steigen auch deutlich schneller als bei den roten Taxen.

 

Unsere Highlights in Kuala Lumpur

Die Stadt hat uns auf Anhieb gut gefallen. Die noblen Hotelketten, riesige Wolkenkratzer und trotzdem das quirlige Asien, wie wir es kennen und lieben gelernt haben. Wir haben so einiges in der Stadt gesehen und wurden keinesfalls enttäuscht.

Die Umstellung von unseren vergangenen Reisen, bei denen wir von einer Station zur Nächsten hetzen mussten, um möglichst viel zu sehen, war gar nicht mal so leicht. Insgesamt verbrachten wir 7 Tage in der malaysischen Hauptstadt. Dabei ließen wir es wirklich ruhig angehen, saßen ein wenig am Blog, Daniel arbeitete fleißig und auch der ein oder andere Mittagsschlaf war drin – dem Jetlag sei Dank :-).

Jetzt aber wirklich zur unseren Highlights in Kuala Lumpur:

 

Der Merdeka Square

Merdeka Highlights Kuala Lumpur

Die 8 Hektar große, grüne und gut gepflegte Fläche erinnert die Bewohner Kuala Lumpurs an ein historisches Ereignis. Eine eindrucksvolle, 100 Meter hohe, Fahnenstange symbolisiert die Unabhängigkeit des Landes von Großbritannien und wurde am 31.08.1957 das erste Mal gehisst.

 

Sultan Abdul Samad Building

Sultan Abdul Samad Building Kuala Lumpur Highlights

Das unübersehbare, wunderschöne Gebäude befindet sich direkt gegenüber von dem Merdeka Square. Im Jahr 1897 wurde das Bauwerk im Kolonialstil fertiggestellt und diente zu früheren Zeiten als Sitz für Regierungsbehörden. Anschließend wurde es von den obersten Gerichten des Landes genutzt.

 

Die Masjid Jamek

Masjid Jamek Kuala Lumpur Highlights

Die älteste Moschee der Stadt wurde im Jahr 1909 errichtet und ist nur einen winzigen Fußmarsch von den zuvor genannten Sehenswürdigkeiten entfernt. Von der vorgelagerten Brücke erhält man einen perfekten Blick auf die schöne Moschee und die beiden Flüsse Klang und Gombak, die sich an ihr treffen.  

 

Kuala Lumpur City Gallery

Auf der anderen Seite vom Merdeka Square sind wir spontan an der City Gallery vorbeigekommen. Normalerweise reizt uns sowas gar nicht, aber in diesem Fall sehnten wir uns nach klimatisierten Räumen. Und da die City Gallery keinen Eintritt kostet, kam uns diese ganz gelegen. Wer hätte es gedacht, die Gallery gefiel uns super! Einige tolle Kunstwerke und das Highlight – die Miniaturausstellung der Stadt. Bis in das kleinste Detail ist die Stadt in einem verdunkelten Raum ausgestellt.

Wir kamen gerade rechtzeitig, da ging natürlich das Licht aus – Stromausfall? Nein, es begann ein schöner, informativer Film über die Sehenswürdigkeiten und die Stadt Kuala Lumpur, inklusive einer kleinen Lichtershow. Damit hatten wir absolut nicht gerechnet – auf jeden Fall einen Besuch wert. Zunächst wären wir auch ohne Eintritt nicht an der Gallery interessiert gewesen – im Endeffekt hätten wir sogar einen kleinen Eintritt gezahlt, um die schönen Kunstwerke zu sehen. Wie man sich manchmal doch täuschen kann ;-).

 

Orchideengarten im Perdana Botanical Garden

Ein etwas längerer Spaziergang sollte uns zu dem großen botanischen Komplex führen, um uns den Orchideengarten anzusehen. Gerade dort angekommen, zog sich der Himmel über den ganzen grünen Bäumen wahnsinnig schnell zu und es begann laut zu donnern. Da wir das Wetter hier noch absolut nicht kannten, machten wir auf der Stelle kehrt und gingen schnellen Schrittes ins Zentrum zurück. Wir wunderten uns schon etwas, dass sich die Einheimischen nicht einmal regten, bis sich nach 20 Minuten die Wolken wieder verzogen und im Endeffekt rein gar nichts passiert ist :-D. Beim nächsten Mal werden wir den Botanischen Garten auf jeden Fall wieder mit einplanen.

 

Die Masjid Negara

Masjid Negara Kuala Lumpur Highlights

Die Masjid Negara aus dem Jahr 1965 ist Malaysias Nationalmoschee und fasst an die 15.000 Gläubige. Der Vorhof ist liebevoll gestaltet, von dem Bauwerk an sich konnten wir die Schönheit nur erahnen. Von der Straße aus erhielten wir keinen guten Blick auf die Moschee und ehrlich gesagt waren wir auch etwas kaputt, um uns einen geeigneten Platz zu suchen. Vielleicht habt ihr ja mehr Glück und könnt eure Fotos mit uns teilen 😊.

 

China Town – Petaling Street

Petalingstreet Highlights Kuala Lumpur

Das qurilige Viertel ist geschmückt mit roten, chinesischen Lampions, vielen Garküchen und zahlreichen Marktständen. Auf jeden Fall ein kleines Verweilfleckchen, wo das ein oder andere Souvenir zum Kaufen einlädt. Wir waren am Nachmittag dort, wo der echte Trubel noch bevorstand. Beim nächsten Mal steht ein Besuch am Abend an, dann ist es höchstwahrscheinlich noch etwas eindrucksvoller.

 

Der Kasturi Walk

Kasturi Walk Highlights Kuala Lumpur

Der deutlich unscheinbarere Markt führt vorbei an den sogenannten „Old Houses“, die eigentliche Sehenswürdigkeit für uns. Ansonsten wird an den Ständen zum größten Teil nur Krimskrams verkauft.

 

 Little India

Absolut empfehlenswert! Uns hat das indisch geprägte Viertel so gut gefallen, dass wir den ganzen Vormittag dort verbracht haben. Die Straßen sind mit auffällig verzierten Bögen versehen und der Elefantenbrunnen am Anfang des Viertels ist ein richtig kitschiger Eyecatcher! Die vielen Schneidereien, Cafés und Geschäfte laden zum Bummeln ein. Das eigentliche Highlight aber für uns – die vielen, vielen vegetarischen und aufgrund der indischen Kulinarik auch zum größten Teil veganen Restaurants!! Soooooo lecker!! Unbedingt durchprobieren!! Tipp: Masala Dosa – Yummi!

 

Sri Kandaswamy Tempel, Brickfields

Unweit von Little India liegt der buddhistische Tempel Sri Kandaswamy. Wir freuten uns auf den aufwendig gestalteten und bunten Tempel. Leider kamen wir dort an und eine riesige Plane verdeckte den Tempel – Baustelle! Tja, manchmal hat man Glück und manchmal halt Pech. Beim nächsten Mal dann 😊.

 

Der Thean Hou Tempel

Nach einem anstrengenden Anstieg kamen uns schon Zweifel, ob sich der große Tempel in diesem schicken Wohnviertel befinden kann. Doch irgendwann kam der wunderschöne chinesische Tempel zum Vorschein und jeder einzelne Schritt hat sich gelohnt! Mal wieder mussten wir auch hier keinen Einritt zahlen und konnten den sechsstufigen Tempel besichtigen. Der Tempel der chinesischen Seegöttin Mazu, aus dem Jahr 1987 ist aufwendig verziert und auf jeden Fall empfehlenswert. Es ergibt sich dazu ein wunderschöner Blick auf die Stadt und ein Rundgang entzückt außerdem mit vielen kleineren Statuen und Brunnen.

 

Die Masjid Wilayah Persekutan

Die wunderschöne Moschee konnten wir nicht nur von außen, sondern auch von innen betrachten. Das Bauwerk glänzt mit seinen blauen Kuppeln und den zwei hohen Türmen. Ringsherum ist die Moschee idyllisch gestaltet und von Wasser- sowie Gartenanlagen umgeben. Wir wurden direkt zum Eingang für Touristen geführt, wo wir unsere Schuhe sicher lagern konnten und unsere Outfits für die Besichtigung erhielten. Auch hier fiel erneut kein Eintritt an. Wir trafen auf eine kleine Gruppe und ein englischsprachiger Guide kam zu uns. Er führte uns in kleiner Runde durch die eindrucksvolle Moschee und sogar den riesigen Gebetsraum durften wir betreten. Die Tour ging ca. 1 Stunde, im Anschluss konnten wir noch einige Fotos schießen.

 

Die Batu Caves

Wohl eines der Highlights in Kuala Lumpur – und das auch für uns. Mit der KTM Bahn konnten wir für 4 RM pro Person direkt von Putra aus zur letzten Station „Batu Caves“ fahren. Vor dem Bahnhof geht es auch schon auf direktem Weg zu den Höhlen. Wie wir es nun fast schon gewohnt waren, wurde auch kein Eintritt für den Besuch der Batu Caves verlangt. Vorbei an kleineren Tempel, einem kleinen Reptilien- und Vogelpark (bitte nicht unterstützen!) und vielen, vielen Tauben erreichten wir die einzigartige, vergoldete Buddha-Statue. „Wow“! Die Statue des Gottes Murugan ragt 47,2 Meter in die Höhe und brauchte 3 Jahre, um fertiggestellt zu werden.

Die bunten 272 Treppenstufen führen nach einem anstrengenden Aufstieg zu den gewaltigen Kalksteinhöhlen, wo weitere Tempel und die süßen (manchmal aber auch frechen) Äffchen auf dich warten. Die größte Höhle ist bis zu 100 Meter hoch. Noch interessanter wird es, wenn die Gläubigen ihre Gebete in den Tempeln sprechen. Das ist meistens sonntags und in den Morgenstunden der Fall. Wir empfehlen ohnehin einen morgendlichen Besuch, da es gegen 9 Uhr schon sehr voll und laut wird. Auf der anderen Seite des Komplexes befindet sich noch ein Figurenmuseum, das für ca. 1,50 Euro zu besichtigen ist. Wir haben uns hingegen für ein leckeres veganes Essen entschieden bis unsere Bahn kam.

Hinweis: Wie üblich sollte man für den Besuch der Höhlen und somit auch der buddhistischen Tempel die Schulter und Knie bedeckt halten.

 

Petronas Towers & KLCC Park

Last but not least, das Wahrzeichen der Stadt – die Twin Towers! Die beiden Türme ragen mit über 452 Metern über Kuala Lumpur. Sowohl von einem Aussichtspunkt als auch aus nächster Nähe sind die Türme ein richtiges Highlight von Kuala Lumpur! Wenn man durch den Haupteingang der Türme hindurch geht, gelangt man zum idyllischen KLCC Park, einer grünen Oase mitten im Trubel. Der Park lädt zum Verweilen ein und auch Kinder kommen aufgrund eines Wasserspielplatzes auf ihre Kosten. Jeden Abend um 20 Uhr finden wunderschöne Wasserspiele direkt vor den Petronas Towers im KLCC Park statt – kann man sich auf jeden Fall anschauen und den Abend langsam ausklingen lassen 😊.

 

Bukit Bintang

Das Ausgehviertel ist kaum zu übersehen! Nach unscheinbaren Straßen erscheint die abends beleuchtete Jalan Alor und die ganzen Restaurants locken mit ihren Plastikhockern zum Schlemmen! Leider für uns nichts dabei, aber das Durchschlendern genügt uns vollkommen und sollte man auf jeden Fall mal gemacht haben. Wir genießen dafür einen super leckeren Ice Tea und das wundervolle Kokosnusseis.

 

Restaurant Tipps

Bei anfänglichen Schwierigkeiten, vegane Köstlichkeiten zu finden, sind wir letztendlich doch total auf unsere Kosten gekommen. Mit Hilfe von Happy Cow haben wir verschiedene vegane Restaurants gefunden, die wir definitiv weiterempfehlen können.

  • NamuL: Koreanisches, veganes Restaurant, nahe der Petaling Street
  • Sushi Kitchen: Unser Favorit! Veganes Sushi und super leckere Nudel- und Reisgerichte
  • Dharma Realm Guan Yin Sagely Monastery: Ein veganes Buffet inmitten eines Tempels, sehr günstiges und leckeres Essen, gemeinsam Schlemmen mit den Einheimischen
  • Simple Life Healthy Vegetarian Restaurant: Vegetarisches Restaurant mit vielen veganen Angeboten in der Putra Mall
  • Pur Veg Restaurants im Little India Viertel

 

 

Fazit zu Kuala Lumpur

Danke Kuala Lumpur, dass du uns den Start unserer Weltreise so schön gemacht hast. Uns hat die Stadt sehr gut gefallen und wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Wir können einen Aufenthalt um die 7 Tage empfehlen, wenn man es ruhig angehen lässt. Wer nicht so viel Zeit hat, macht mit einem drei- oder viertägigen Aufenthalt aber auch nichts verkehrt. Das nächste Mal steht bei uns noch der Berjaya Time Square und der Orchideengarten auf dem Pan.

Also, bis zum nächsten Mal Kuala Lumpur :-).

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